Ausbildungsverlauf und Inhalte
Durch die Aufnahme der neuen Fächer Mikrofonsprechen und Kameraarbeit verlängert sich unsere bisherige Ausbildungsdauer von drei auf dreieinhalb Jahre.
GRUNDAUSBILDUNG (1. + 2. Semester)
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Sprech – und Atemtechnik
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Diktion / Hochlautung
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Sprachgestaltung
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Lyrik und Prosa
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Gehörbildung / Gesang
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Chorsprechen
Im Bereich Stimme:
Zunächst werden hierbei etwaige Sprachmängel (z.B. Dialektfärbungen o.ä.) beseitigt und das Zusammenspiel von Atmung und Stimme erlernt. Der perfekte Stimmsitz, stimmliche und sprachliche Flexibilität und das Gespür für Differenzierungen in der Gestaltung sind das weiterführende Ziel.
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Sprech- und Handlungsübungen
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Improvisationsübungen
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Schauspielgrundlagen
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Ensemblespiel
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ab dem 3. Semester - Monologe
Im Bereich Darstellung - Bühne:
Der Schüler erlernt hier die Gesetze der Bühne und des Bühnenspiels. Aufmerksamkeit und Konzentration auf den Partner/ die Szene/ den Raum, das "Loslassen" im Spiel, Raumwahrnehmung und das Zusammenspiel von Sprache und Darstellung. Der Schüler erlebt sowohl das "Drauflosspielen", das frei improvisierte und phantasievolle Spiel und das Befolgen präziser Regieanweisungen.
Das Ziel ist, eine bühnenwirksame und dennoch natürliche Präsenz sowie eine wahrhaftige Darstellung zu erreichen.
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Grundlagentraining Kameraarbeit
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direktes Training
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Improvisationsübungen
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Kurzfilm
Im Bereich Kamera (ab 3. Sem.):
Hier erfahren die Schüler den Unterschied zwischen der Arbeit auf der Bühne und die Arbeit vor der Kamera, also die Gesetze des Spiels vor der Kamera und gleichzeitig auch die Arbeitsabläufe während Dreharbeiten.
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Körpertraining /- wahrnehmung
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Fechten
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Tanz (Contemporary / Steppen)
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Sinnestraining (Raum, Körper, Sinne)
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Rhythmik, Yoga
Im Bereich Körper :
Der eigene Körper wird bewusster gemacht, um ihn gezielter einsetzen zu können. Gleichzeitig sorgen die Bewegungsfächer für mehr körperliche Flexibilität und Fähigkeiten.
HAUPTAUSBILDUNG (4. - 7. Semester)
Ab dem vierten Semester werden die erlernten Fähigkeiten
vertieft und verfeinert.Jetzt sollen möglichst natürlich und spielerisch die technischen Fertigkeiten in das Spiel einfließen und sich die individuelle künstlerische Persönlichkeit des Schülers entwickeln.
Sprechtechnik, Gesang, Körperarbeit, Tanz werden auch ab dem 4. Semester wichtige Bestandteile des Ausbildungsverlaufs sein.
Dazu kommen um Verlauf der nächsten Semester die Fächer Hörspiel, Mikrofonsprechen und Balladen. In Seminaren werden Theatergeschichte und Theaterrecht, Artistik und Clownerie unterrichtet.
Das Hauptaugenmerk liegt nun auf der Verfeinerung des darstellerischen Spiels. Der Schauspielunterricht verlangt mehr und mehr, den künstlerischen Prozess voranzutreiben und bewusster zu machen. Der Schüler soll sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera mehr Sicherheit und Präsenz erlangen.
Im letzten Jahr und besonders im letzten Semester, wird der Schüler auf seine Abschlussrollen, bzw. Vorsprechrollen vorbereitet.
Jetzt müssen die Schüler ihre erlernte Kunst in einem Abschlussstück, also einem abendfüllenden Theaterstück, in mehreren Vorstellungen vor einem öffentlichen Publikum, zeigen. Die Leistung des Abschlussprojekts fließt entscheidend in die Endnote der Abschlussprüfung ein.
Bei der Kameraarbeit wird nun auch die Arbeit an der Demo-DVD laufen und im Tonstudio wird die Demo-CD erarbeitet.
Nach jedem Semester finden Prüfungen in diversen Fächern statt.
Die Prüfungen werden von unseren jeweiligen Fachdozenten und von externen staatlichen Prüfern abgenommen.Nach bestandener Abschlussprüfung, die, wie jede Prüfung, von den Dozenten der Schule und externen Prüfern abgenommen wird, hat der Schauspielschüler seine staatliche Bühnenreife erreicht. Sie wird dem Schüler als staatliche Urkunde überreicht, neben seinem Abschlusszeugnis.


